Giardien

Giardien (Giardia) sind Einzeller und gehören zu eine Gattung von mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie werden, ähnlich wie Kokzidien, traditionell zu den Protozoen gezählt. Sie kommen weltweit bei einer Vielzahl von Säugetieren, aber auch bei Amphibien, Reptilien und Vögeln vor. Für den Menschen stellen sie als Zoonoseerreger eine Gefahr dar. Giardien (Lamblien) werden immer über einen fäkal-oralen Infektionsweg übertragen. Infizierte Tiere oder Menschen scheiden Giardien als Zysten (Dauerform der Giardien) mit dem Stuhl (Faeces) aus. Infektionen entstehen, wenn Giardien aus dem Stuhl (also fäkal) mit dem Mund (also oral) aufgenommen werden

Früher sind Giardien (nicht zu verwechseln mit Würmern!) in Deutschland kaum bekannt gewesen, heute gehören sie -leider- zum Alltag einer Tierarztpraxis. Durch den immer stärker werdenden Trend, Tiere aus südlichen und östlichen Ländern nach Deutschland zu importieren, hat die Giardiose sich bei uns dramatisch verbreitet. Inzwischen ist sie, nach Würmern, die zweit häufigste parasitäre Infektion.

Neben verschiedenen schulmedizinischen Mitteln, wird inzwischen als alternatives Heilmittel häufig „Kolloidales Silber“ empfohlen, welches einzellige Parasiten, wie Bakterien, Viren, Pilze und auch Protozoen in kürzester Zeit abtötet. Die winzigen Silbermoleküle dringen in die Parasiten ein und blockieren dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym. Der Stoffwechsel der Parasiten kommt so zum Erliegen, und sie sterben ab.

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